Microsoft hat den regulären Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 beendet. Ihr Rechner läuft weiter, wird aber ohne regelmäßige Sicherheitsupdates mit der Zeit riskanter. Hier steht in Ruhe, welche Möglichkeiten Sie haben.
Von Julian Zink · Aktualisiert am · Lesezeit ca. 3 Min.
Was das Supportende bedeutet
Seit dem 14. Oktober 2025 liefert Microsoft für Windows 10 keine regulären Updates mehr: keine kostenlosen Sicherheitsupdates, keine Fehlerbehebungen und keinen technischen Support. Ihr Rechner startet und arbeitet weiter, und Ihre Programme laufen auch weiter.
Das Risiko wächst schleichend. Neu entdeckte Sicherheitslücken im Betriebssystem werden nicht mehr geschlossen, und genau solche Lücken nutzen Angreifer aus. Je länger Sie warten, desto größer wird die Gefahr, besonders beim Surfen, beim Online-Banking und beim Öffnen von E-Mail-Anhängen.
Für private Geräte bietet Microsoft eine Übergangslösung an: die erweiterten Sicherheitsupdates (ESU). Nach Angaben von Microsoft gelten sie für Privatgeräte bis zum 12. Oktober 2027, die Frist wurde im Juni 2026 um ein Jahr verlängert. Sie enthalten nur Sicherheitsupdates, keine neuen Funktionen und keinen technischen Support.
Stand: Oktober 2026. Voraussetzungen und Kosten der ESU (unter anderem Windows 10 Version 22H2 und ein Microsoft-Konto) kann Microsoft ändern. Wer schon registriert war, bekommt die Verlängerung nach Angaben von Microsoft automatisch. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen bei Microsoft oder fragen Sie mich.
Schritt 1: Erst Daten sichern
Bevor Sie am System etwas ändern, sollten Fotos, Dokumente und alles, was Ihnen wichtig ist, doppelt gesichert sein. Das schützt Sie, falls beim Umstieg etwas schiefgeht.
Windows 11 stellt höhere Anforderungen als Windows 10. Nach den Angaben von Microsoft braucht Ihr Rechner mindestens:
einen 64-Bit-Prozessor mit mindestens 1 GHz und 2 Kernen, der von Windows 11 unterstützt wird
4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB Speicherplatz
UEFI-Firmware mit aktiviertem Secure Boot
einen TPM-2.0-Chip (oft als Firmware-TPM im Prozessor, in manchen BIOS-Menüs „PTT“ oder „fTPM“ genannt)
Am einfachsten prüfen Sie das mit der Microsoft-App „PC-Integritätsprüfung“. Sie zeigt, ob Ihr Rechner geeignet ist und woran es sonst liegt. Bei manchen Rechnern lassen sich TPM und Secure Boot im BIOS einschalten, bei älteren Geräten fehlt die nötige Hardware aber ganz.
Ist Ihr PC geeignet, erscheint das Upgrade in den Einstellungen unter „Windows Update“. Nach Angaben der Verbraucherzentrale ist das Upgrade für kompatible Windows-10-Rechner kostenlos.
Schritt 3: Die passende Lösung wählen
Ihr PC kann Windows 11: Auf Windows 11 umsteigen. Das ist in der Regel der beste Weg, weil Sie danach wieder reguläre Updates bekommen.
Ihr PC kann es nicht, ist aber noch gut: Die erweiterten Sicherheitsupdates als Übergang nutzen und den Umstieg in Ruhe bis Oktober 2027 planen.
Ihr PC ist alt oder langsam: Ein neuer Rechner lohnt sich oft. Als Alternative für sehr alte Geräte nennt die Verbraucherzentrale ein Linux-System, das etwas Einarbeitung braucht.
Windows 11 auf nicht unterstützter Hardware zu erzwingen, ist nicht zu empfehlen: Microsoft unterstützt das nicht, und es kann bei späteren Updates zu Problemen kommen.
Bis zum Umstieg sicherer bleiben
Windows, Browser und Programme aktuell halten.
Einen aktuellen Virenschutz aktiv lassen.
Im Alltag mit einem normalen Benutzerkonto statt mit dem Administratorkonto arbeiten.
Keine unbekannten Links und Anhänge öffnen, besonders bei dringlichen Nachrichten.
Ob Ihr Rechner Windows 11 kann und was sich für Sie lohnt, besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch, ehrlich und ohne Verkaufsdruck. Einen neuen PC oder Laptop richte ich zum Festpreis ein und übernehme Ihre Daten.
Technisch ja, der Rechner läuft weiter. Ohne reguläre Sicherheitsupdates steigt aber das Risiko. Mit den erweiterten Sicherheitsupdates für Privatgeräte gibt es nach Angaben von Microsoft noch bis zum 12. Oktober 2027 Sicherheitsupdates. Planen Sie den Umstieg trotzdem rechtzeitig.
Ist das Upgrade auf Windows 11 kostenlos?
Für Windows-10-Rechner, die die Anforderungen erfüllen, ja. Ein neuer Rechner mit Windows 11 kostet natürlich etwas.
Gehen beim Upgrade meine Daten verloren?
Normalerweise bleiben Dateien und Programme erhalten. Weil bei jeder größeren Änderung etwas schiefgehen kann, sollten Sie vorher immer eine Datensicherung anlegen.
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